13.11.2018

Kirchenchor St. Clemens feiert Jubiläum
50 Jahre – und kein bisschen heiser


Der Kirchenchor St. Clemens, seit 2010  Teil der Kirchenchorgemeinschaft mit St. Regenfledis, Hönnepel, feierte im Rahmen des Cäcilienfestes am 10. November sein 50jähriges Jubiläum. „Gegenüber den 132 Jahren des Hönnepeler Kirchenchores kann man sich direkt jung fühlen“, merkte Richard Hartung, 1. Vorsitzender, an.

Zum Festgottesdienst sang der Chor die vierstimmige Messe von Martin Vogt (1781 – 1854); das wegen seiner chromatischen Passagen schwierige „Credo“ war extra für diesen Tag einstudiert worden, denn „Musik drückt das aus, was man nicht sagen kann, worüber zu schweigen aber unmöglich ist.“ (Victor Hugo)
Die besondere Ehrung der Jubilare erfolgte direkt im Anschluss an den Gottesdienst. Präses Pastor van Doornick machte deutlich, wie wichtig ein Chor für eine Gemeinde ist. Ein Kirchenchor sei mehr als eine reine Zweckgemeinschaft, der freiwillige Einsatz zur Gestaltung der Liturgie mache Gemeinschaft deutlich und den Gottesdienst lebendiger.

Die Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz übernahm die Laudatio. „Nur weil 30 Leute gerne singen und das auch noch zeitgleich tun, ist das noch lange kein Chor.“  Chorgesang fordere von den Sängerinnen und Sängern harte Arbeit, Disziplin, Durchhaltevermögen, Anpassungsfähigkeit und viel Gemeinschaftssinn, stellte sie heraus.

Zunächst wurden besonders die Mitglieder der „ersten Stunde“ geehrt: Als Gründungsmitglieder des Kirchenchores sind immer noch aktiv  Gerd Kösters und Gertrud Rambach, die für 50jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Ihre Laufbahn als Sängerinnen begannen zunächst im Kinderchor Margarete Scholten (seit 1967), Ulla Moll (seit 1968) und Britta Engels (seit 1978); sie erhielten ihre Auszeichnung für  50 bzw. 40 Jahre Mitgliedschaft im Kirchenchor. Ulla van Haaren und Bärbel Knemeyer-Hesse (jeweils 25 Jahre) vervollständigten den Reigen der Jubilare.


v.l. Gertrud Rambach (50 J) Ulla Moll (50 J), Britta Engels (40 J) Ulla van Haa-ren (25 J), Bärnel Knemeyer-Hesse (25 J), Margarete Scholten, Pastor van Doornick, Dr. Britta Schulz, Gerd Kösters (50 J), Richard Hartung (1. Vorsitzende)


Wergen besonderer Verdienste um den Verein wurden Margarete Scholten und Gerd Kösters zusätzlich mit der Ehrennadel des Cäcilienverbandes ausgezeichnet. Gerd Kösters war 25 Jahre der 1. Vorsitzende des Chores und ist nach wie vor unentbehrlich als Planer und Handwerker für den Erntewagen. Margarete Scholten ist seit mehr als 30 Jahren mit den unterschiedlichsten Aufgaben im Vorstand tätig außerdem ist sie immer sehr engagiert für den Erntewagen des Kirchenchores..

Zum Festabend im Gemeindezentrum begrüßte der 1. Vorsitzende Richard Hartung weitere Gäste aus befreundeten Vereinen und der Koordinierung der Wisseler Vereine. Höhepunkte waren ein unterhaltsamer Fotobericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie ein gelungener Sketch: Der 2. Vorsitzende Ferdinand Schoemaker entpuppte sich als komödiantisches Talent. Als „die von de gönne Kant“ begehrte er Aufnahme in den Chor und erfuhr so manche Dönkes aus dem Chorleben.  In geselliger Runde wurde dann noch ausgiebig gefeiert.

 

12.01.2018

Gerd Kösters übergibt nach 25 Jahren an Richard Hartung

Wissel-Hönnepel. „Jetzt müssen mal andere Ideen kommen“, meinte Gerd Kösters in seiner knappen Art zu Beginn der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Chores von Wissel und Hönnepel im Ritter-Elbert-Zentrum. Angesichts der großen Schuhe, in die ein Nachfolger einzutreten hat nach 25jährigem erfolgreichem Wirken war die Diskussion um die Zusammensetzung des neuen Vorstands zunächst spannend. Aber wie so häufig wussten die Frauen die Lage zu meistern und die Wogen zu glätten.

Die Berichte aus der Kasse und aus dem vergangenen Jahr wiesen sehr viel Positives auf. Elf Mal hat der Chor in Wissel oder Hönnepel zu Gottesdiensten gesungen, zwei Konzerte gegeben und zwei Ständchen gebracht. Am Pfingstmontag hatte man am schönen Projektsingen auf dem Markt teilgenommen. Lilli Kostiw zeigte sich zufrieden mit ihrem Chor und dem Probenbesuch. Gewählt wurde schließlich Richard Hartung, der gleich ein paar Takte vorlegte, die der scheidende Vorsitzende mit „Richard, ein guter Anfang!“ quittierte. Die anderen Posten blieben im Amt und wurden einstimmig bestätigt: Ferdinand Schoemaker als zweiter Vorsitzender, Margret Scholten als Kassenführerin, Margret Schmittgen als Schriftwartin, sowie Egon Eumes und Roswitha Schoemaker als Notenwarte. Zudem gab es neue Leute für den Liturgieausschuss und den Festausschuss. Die Versammlung schaute nach vorn: Als Nächstes steht im Februar das gemeinsame Friedenssingen der Chöre in St. Nicolai am 25.02. an. Am 24. Juni wird es in Wissel ein Pfarrfest geben. Wieder soll der Erntedankwagen intensiv geplant und geschmückt werden. Die im letzten Jahr als Modell erstellte Wisseler Stiftskirche ist jetzt in St. Clemens zu bewundern. Gerd Kösters, dem dies immer ein intensives Anliegen war, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt und Planungen für die Feier des 50-Jährigen des Wisseler Chores angefangen. Die große Runde der Teilnehmer blickte am Ende der Jahreshauptversammlung mit Spannung auf das anstehende Jahr 2018.

 von links nach rechts: Pastor van Doornick, Lilli Kostiw, Magret Scholten, Ferdi Schoemaker, Gerd Kösters,

Richard Hartung,Margret Schmittgen

Foto und Bericht Pastor van Doornick

12.01.2018

Neuer Vorstand des Chores

1.Vorsitzender :Richard Hartung
2.Vorsitzender : Ferdi Schoemaker
Kassenwart: Magret Scholten
Schriftführer: Margret Schmittgen
1.Notenwart: Egon Eumes
2.Notenwart: Roswitha Schoemaker
Inkl. Liturgieausschuss: Bärbel Knehmeyer- Hesse; Barbara Engel; Ulla Moll; Richard Hartung; Lilli Kostiw.
Neu im Festausschuss: Rainer Klever, Barbara Engel.
Ansprechpartner für Wissel:   Margret Scholten
Schlüsseldienst Wissel – Chorraum: Gerd Köster
Ansprechpartner für Hönnepel: Richard Hartung
REZ – Angelegenheiten: Richard Hartung

Mitgliedsverwaltung: Ferdi Schoemaker

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